Photovoltaik als Ablösung für fossile Energieträger

Photovoltaik bezeichnet die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom. Was seinen Anfang in der Weltraumtechnik nahm, ist aus dem heutigen Energiemix nicht mehr wegzudenken. Längst werden nicht mehr nur kleine Inselsysteme benutzt, indem der erzeugte Strom direkt verbraucht wird, wie zum Beispiel in einem solarbetriebenen Taschenrechner. Inzwischen wird Photovoltaik zum Großteil eingesetzt um Strom für tausende von Haushalten zu erzeugen und im Kern die endlichen fossilen Energieträger abzulösen. Der Großteil der Leistung wird dabei dezentral erzeugt. Es gibt also anders als zum Beispiel bei der Kernenergie nur wenige Großkraftwerke. Viel mehr Leistung wird in kleineren Photovoltaik-Anlagen, die auf Hausdächern oder Landwirtschaftsflächen montiert sind, erzeugt. Dadurch, dass diese Anlagen direkt an das öffentliche Netz angeschlossen sind, kann somit die Energie dort verbraucht werden, wo sie gerade benötigt wird. Eine Speicherung oder ein direkter Verbrauch vor Ort ist nicht nötig. Photovoltaik bietet dadurch eine echte Alternative zu fossilen Energieträgern und die Sonnenenergie ist außerdem auch noch endlos vorhanden. Die Anzahl der installierten Leistung steigt stetig. Jeden Monat kommen weitere Anlagen hinzu. Dennoch ist für ein stabiles Stromnetz auch ein ausgewogener Energiemix nötig.

Der Energiemix ist ausschlaggebend

In Zeiten wo die Sonne bedeckt ist, oder in der Nacht können Photovoltaik-Anlagen keinen Strom erzeugen. Für diese Zeiten muss eine ersatzweise Stromerzeugung gewährleistet sein. Dies kann durch Wind- und Wasserkraftanlagen gewährleistet werden. Auch die Nutzung von Biomasse wird immer häufiger. Die Wirkungsgrade werden höher und die Effizienz somit ständig weiter gesteigert. Dennoch wird in Deutschland die Grundlast weiterhin über fossile Energieträger gestellt. Noch immer werden große Kohlekraftwerke gebaut um die Grundlast decken zu können, wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Die Endlichkeit, nicht nur des Urans sondern auch der Braun- und Steinkohle sollte uns aber davon abhalten noch mehr Arbeitskraft und Geldmittel in die Energieerzeugung durch fossilen Energieträger zu investieren. Aber nicht nur der Endlichkeitsfaktor, sondern auch die Verschmutzung unserer Umwelt durch die Treibhausgase, sollten zu einer schnelleren Energiewende führen. Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten, es gilt nur die Schäden in Grenzen zu halten. Dies kann nur gelingen wenn in möglichst kurzer Zeit völlig auf die Energiegewinnung durch fossile Energieträger verzichtet wird, und die Erneuerbaren Energien, insbesondere die Photovoltaik weiter ausgebaut wird.

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